DAS KONZEPT

Vom Energiestandort zum Ladehof.

E-LADEHOF verbindet bestehende erneuerbare Erzeugung mit leistungsfähiger Ladeinfrastruktur. Im Mittelpunkt steht der elektrische Schwerlastverkehr; PKW können die Infrastruktur ergänzend nutzen.

Jeder Standort wird als Gesamtsystem aus Erzeugung, Netzanschluss, Ladeleistung, Batteriespeicher, Steuerung und Standortausstattung betrachtet.

Landwirtschaftlicher Stall mit Photovoltaikanlage auf dem Dach

1. Erzeugung und Netz zuerst verstehen.

Ausgangspunkt ist nicht die Ladesäule, sondern der Standort. Welche erneuerbare Erzeugung ist vorhanden? Welche Leistung kann der Netzanschluss bereitstellen? Gibt es bereits einen Transformator oder Mittelspannungsanschluss? Welche Fläche ist verfügbar?

Diese Randbedingungen bestimmen, welche erste Ausbaustufe technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Stromleitungen und Hochspannungsmasten in ländlicher Umgebung

2. Ladeleistung modular bereitstellen.

Für den Schwerlastverkehr werden hohe Leistungen und eine geeignete Fahrgeometrie benötigt. Die Ladeinfrastruktur kann schrittweise aufgebaut und um weitere Ladepunkte ergänzt werden. CCS bleibt ein zentraler Baustein; MCS kann für besonders hohe Ladeleistungen mitgedacht werden.

i-charging Ladeinfrastruktur mit CCS- und MCS-Ladepunkt für E-LKW und PKW
Geöffnete zentrale Leistungseinheit der i-charging Ladeinfrastruktur

Eine zentrale Leistungseinheit kann mehrere Ladepunkte versorgen. Sie muss dabei nicht von Beginn an mit ihrer maximalen Leistung ausgestattet werden. Der MAX kann zunächst mit einer geringeren Anzahl an Leistungsmodulen aufgebaut werden. Steigt die Nachfrage am Standort, kann die Leistung durch weitere Leistungsmodule schrittweise bis zur maximalen Leistung von 1.600 kW ausgebaut werden. Dadurch lässt sich die installierte Leistung passend auf die angeschlossenen Ladepunkte verteilen und später erweitern.

3. Batteriespeicher als flexibler Systembaustein.

Batteriespeicher können Leistungsspitzen abfedern, vorhandene Netzanschlussleistung besser nutzbar machen und lokal erzeugte Energie zeitlich verschieben. Die konkrete Auslegung hängt von Ladeprofil, Netzanschluss, Erzeugung und Wirtschaftlichkeit ab.

Bei geeigneten Projekten setzen wir unter anderem auf modulare Systeme von Pixii.

Pixii Batteriespeichersystem an einer Photovoltaikanlage in landwirtschaftlicher Umgebung
Geöffneter Batterieschrank eines Pixii Batteriespeichersystems mit Batteriemodulen

Batteriemodule

Die Batterieseite bestimmt die nutzbare Energiemenge und damit, wie lange der Speicher Leistung bereitstellen oder aufnehmen kann.

Geöffneter Leistungselektronik- und Wechselrichterschrank eines Pixii Batteriespeichersystems

Leistungselektronik

Wechselrichter und Steuerung bestimmen, mit welcher Leistung der Speicher Energie mit dem Standort austauschen kann.

4. Steuerung, Elektrotechnik und Wirtschaftlichkeit verbinden.

Ein Ladehof funktioniert nur als Gesamtsystem. ASM Rahden übernimmt im Verbund die Themen Steuerung und Elektrotechnik. Knipker Consulting begleitet Wirtschaftlichkeitsrechnung sowie Projekt- und Baubegleitung. KKB liefert die wesentlichen Komponenten für Ladetechnik, Speicher und ergänzende Standortausstattung.